Darstellen heißt klarstellen

Die fein geliederten Flügel einer Libelle, das wärmende Fell des Eichhönchens oder den luftigen Blütenstand des Wollgrases im Moor – mit schnellen Strichen galt es, unter Anleitung von Grafik-Designerin Birgit Bach aus Trier, die jeweilige Struktur auf das Blatt zu bringen.

Die Teilnehmenden im Kunst-Workshop der Nationalpark-Fortildung am 10. April 2019 im Nationalpark-Tor-Erbeskopf beschäftigten sich mit der Unterschiedlichkeit von Oberflächen-Strukturen in der Natur und deren Darstellung.

Wie malen Kinder und welche Erwartungen haben Erwachsene an die entstehenden Kunstwerke? Gemeinsam mit Annette Hoeft von QuerWeltein wurden diese Aspekte bearbeitet. Wie sieht ein Schmetterling aus, der Bauchschmerzen hat? Eine Frage die Kinder weniger vor Probleme stellt als uns Erwachsene.

Im dritten Praxis-Teil entstanden in der einen Gruppe mit Blick auf die weiterführenden Schulen Detail-Bilder aus Pastell nach bekannten Nationalpark-Motiven wie z.B. die Liebelle oder der Buchenkeimling. Für die Zielgruppe Kita und Grundschule wurde der Körperbau von Insekten aufgegriffen und dann kreativ und phantasievoll mit Stempeln und Mineralpigmenten umgesetzt.