Eine Asiatin mit deutschem Namen: die Mispel

Mespilus germanica stammt ursprünglich aus Vorderasien und gelangte mit den Römern nach Deutschland.

In Kloster- und Bauerngärten war die Mispel früher ein wichtiger Fruchtbaum. In den letzten 50 Jahren geriet sie jedoch stark in Vergessenheit.
Neben ihrer außergewöhnlichen Blüten lassen sich die Früchte vielseitig verwenden. Zu den Verwertungsmöglichkeiten zählen u.a. die Herstellung von Marmeladen, Gelees und Säften sowie Mispel-Likör bzw. Brand. Bei uns werden die Früchte auch im Teigmantel gebacken.

Es war der erste Baum, der vor 19 Jahren auf dem QuerWeltein-Gelände gepflanzt wurde. Wir tragen damit zur Erhaltung dieser alten Kulturpflanze bei.

Quelle: Eva Morgenstern, Gartenakademie Rheinland-Pfalz